Grabenlandtrail

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Infos zur Region Graben- & Riedelland finden Sie hier!

Der Grabenlandtrail
Der Grabenlandtrail

Die 18 Mitgliedsgemeinden des Grabenland-Trail: Fernitz | St. Ulrich | Allerheiligen | Frannach | Kirchbach | Glojach | Wolfsberg | St. Nikolai | Weinburg | Mureck | St. Peter | Mettersdorf | Jagerberg | St. Stefan | Zerlach | Edelstauden | Pirching | Heiligenkreuz

Inhaltsverzeichnis

WUNDERBARES - WANDERBARES GRABEN- & RIEDELLAND

Blick ins Graben- & Riedelland
Blick ins Graben- & Riedelland
Südlich vom Einzugsgebiet der Raab, zwischen der Mur im Westen, die bei Spielfeld nach Osten umbiegt und die am Fuße der Windischen Bühel die Staatsgrenze zu Slowenien bildet, und der regulierten Kutschenitza im Osten, ebenfalls Grenze zu Slowenien, erstreckt sich das südoststeirische Graben- und Riedelland.
Auf dem Franziskanerplatz mitten in der Innenstadt von Graz haben wir diesen Wegweiser in unser Grabenland entdeckt. Fritzi Pucher und Nichte Bianca laden zu einem Besuch in unsere Region.
Auf dem Franziskanerplatz mitten in der Innenstadt von Graz haben wir diesen Wegweiser in unser Grabenland entdeckt. Fritzi Pucher und Nichte Bianca laden zu einem Besuch in unsere Region.
Es ist ein Teil des südöstlichen Alpenvorlandes, das aus lang gestreckten nord-südlich verlaufenden, tertiären Höhenzügen besteht, die zum Unterschied von einem einzeln stehenden Hügel als Riedel bezeichnet werden. Zwischen diesen Rücken verlaufen parallel die breiten Täler, die Gräben, die der Region den Namen gegeben haben. Die Riedelzüge erreichen Höhen von ungefähr 500m und eine Breite von 0,5 km bis 1 km.

Günstige klimatische Verhältnisse des Grabenlandes zeigen sich darin, dass hier der „Vorfrühling“ schon im Februar einziehen kann. Als erste Frühlingsboten beginnen hier Hasselnuss, die Schneeglöckchen und Frühlingsknotenblumen zu blühen. Die mittleren Jahrestemperaturen betragen etwa 9° und die jährlichen Niederschlagsmengen zwischen 800 und 900 mm. Die meisten Niederschläge fallen im Sommer, leider oft in Verbindung mit schweren Gewittern und Hagelschlägen, die die gesamte Ernte in kürzester Zeit vernichten können.
Eine lange Vegetationsperiode ist eine ausgezeichnete Voraussetzung für den Wein- und Obstbau, für den Steirischen Kürbis und für den Soja- und Maisanbau. Der einizige stärkere Wind ist der warme Südwind, der im Volksmund „Jauk“ genannt wird. Im Frühjahr, wenn der Laub- und Mischwald sein leuchtendes Grün entfaltet und die Obstbäume blühen, verwandelt sich die Landschaft in einen einzigen paradiesischen Garten. Im Hochsommer kann es drückend schwül werden. Bunt und mit vielerlei Früchten gesegnet ist der Herbst im Grabenland.
Die wichtigste Siedlungs- und Rodungstätigkeit im Grabenland erfolgte durch bairische Siedler im 12. und 13. Jahrhundert. Seit der Völkerwanderung bis zum Jahr zum Jahre 1945 wurde das Grabenland immer wieder von Feinden aus dem Osten heimgesucht und es ist bewundernswert, dass die Menschen in diesem durch Jahrhunderte heiß umkämpften Grenzgebiet, oft als „Armenhaus“ bezeichnet, überleben konnten. Immer wieder fanden in diesem Gebiet Plünderungen statt, Bewohner wurden verschleppt und ermordet. Ein Feind löste den anderen ab: zuerst die Magyaren, dann die Türken, die Hajduken, die Kuruzzen und zuletzt im Jahr 1945 marschierte die Rote Armee ein.
Seit Kriegsende, bis zur Eröffnung der Grenzübertrittsstelle in Radkersburg im Jahre 1952, war das Grabenland nach Osten und Süden - wenn man von einigen Flüchtlingen und Schmugglern absieht - hermetisch abgeriegelt. Der Eiserne Vorhang wurde ab 1953 kontinuierlicher offen und durchlässiger. Seit 2004 sind Österreich, Slowenien und Ungarn durch die EU näher zusammengerückt, sodass die Bewohner dieser seit Jahrhunderten benachteiligten Grenzregion als friedliche Nachbarn auf eine bessere gemeinsame Zukunft hoffen können. Das Grabenland ist ein altes Kulturland, das seit Jahrtausenden von Menschen geprägt wurde.

Weinpresse in St. Stefan im Rosental
Weinpresse in St. Stefan im Rosental
Der Grabanlandtrail
Der Grabanlandtrail

Der Grabenland-Trail

Graben- & Riedelland
Graben- & Riedelland

Der Grabenlandtrail ist ein Rundwanderweg mit einem Zugang aus Fernitz für den Grazer Raum ( Vorteil: Wegbeginn nach Belieben; Wenn man der Markierung folgt, ist man nach 130 km wieder am Ausgangspunkt! Die Wegweiser und Markierungen sind im Uhrzeigersinn angeordnet. Auf der Strecke durchwandert man 18 Gemeinden und auf 22 Info-Tafeln werden einem die Gemeinden und die Besonderheiten der Gegend näher gebracht. Näheres erfahren Sie im WANDERFÜHRER „ GRABENLANDTRAIL“. In diesem Wanderführer werden Land, Leute und die Naturbesonderheiten beschrieben.

Die Wandernadel zum Grabenlandtrail
Die Wandernadel zum Grabenlandtrail
Den Wanderführer erhalten Sie in den 18 Gemeinden, in den Stempelstellen und telefonisch bei der Grabenlandbeauftragten Friederike List (0664/3959593). Der Grabenlandtrail ist auch per Mountainbike befahrbar.Wenn Sie Ihren Wanderführer voll gestempelt haben, können Sie die Wandernadel erwerben. www.grabenland.at


Graben- & Riedelland

Die 21 Gemeinden der Region Graben- & Riedelland:
Allerheiligen | Breitenfeld | Edelstauden | Empersdorf | Frannach | Glojach | Hainsdorf | Heiligenkreuz | Jagerberg | Kirchbach | Mettersdorf | Mitterlabill | Pirching | Ragnitz | Schwarzau | St. Georgen | St. Ulrich | St. Nikolai | St. Stefan | Wolfsberg | Zerlach

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